Torfestival: England führte zur Pause mit 4:0 gegen Frankreich

Torfestival: England führte zur Pause mit 4:0 gegen Frankreich

Im Spiel um Platz drei bei der WM 2026 führte England zur Pause mit 4:0 gegen Frankreich. Declan Rice, Ezri Konsa und ein Doppelpack von Bukayo Saka sorgten für die Show, bevor die zweite Halbzeit anbrach.

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Ein Auftakt wie ein Rausch, und ein kleines Finale, das schon zur Pause entschieden schien: England führte im Spiel um Platz drei bei der WM 2026 zur Halbzeit mit 4:0 gegen Frankreich. Doch Vorsicht, entschieden war damit noch nichts. Vor beiden Teams lagen noch 45 Minuten, und der Pausenstand war eben nur das: ein Zwischenstand.

Es ist das Duell zweier enttäuschter Halbfinalisten, das Spiel um Bronze, das eigentlich keiner spielen will. Spanien hatte Frankreich mit 2:0 aus dem Turnier geworfen, England war Argentinien mit 1:2 unterlegen. Doch von Trostpreis-Lethargie war bei den Engländern in der ersten Halbzeit nichts zu spüren, im Gegenteil.

Blitzstart durch Rice, Doppelpack von Saka

Die Three Lions ließen von der ersten Sekunde an keinen Zweifel aufkommen. Declan Rice traf bereits in der 3. Minute zur frühen Führung, ehe Innenverteidiger Ezri Konsa in der 18. Minute per zweitem Treffer auf 2:0 erhöhte. Zwei Tore, keine 20 Minuten gespielt, und Frankreich schon in Erklärungsnot.

Zwischen den Treffern dominierten die Three Lions nach Belieben. England kombinierte druckvoll, gewann die Zweikämpfe und ließ Frankreich kaum zur Entfaltung kommen. Selten wirkte ein Spiel um Platz drei derart einseitig wie in diesen ersten 45 Minuten.

Dann kam die Zeit von Bukayo Saka. Der Flügelstürmer markierte in der 37. Minute das 3:0 und legte kurz vor dem Seitenwechsel noch einmal nach. Mit dem 4:0 in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+) schnürte er seinen Doppelpack und schickte England mit einem Vier-Tore-Polster in die Kabine. Rice, Konsa, Saka, Saka: vier Namen, vier Tore, eine überrollte französische Hintermannschaft.

Frankreich zur Pause ohne Antwort, Mbappe ohne Treffer

Frankreich fand bis zur Pause kein Mittel gegen die Wucht des Gegners. Die Equipe Tricolore rannte einem Rückstand hinterher, der schon zur Pause an eine Klatsche erinnerte. Von einer geordneten Reaktion war bis zum Seitenwechsel wenig zu sehen.

Auch Kylian Mbappe blieb ohne Tor, und für ihn ging es an diesem Abend um mehr als nur Bronze. Zur Pause hatte der Franzose noch nicht getroffen und blieb mit acht Turniertreffern gleichauf mit Lionel Messi. Die Entscheidung um die begehrte Torjägerkanone dürfte damit ohnehin erst am Sonntag fallen, wenn Argentinien und Spanien im MetLife Stadium um den WM-Titel spielen.

Auf der Gegenseite blieben auch Englands Torjäger zunächst außen vor. Weder Harry Kane noch Jude Bellingham trugen sich in der ersten Halbzeit in die Torschützenliste ein. Beide standen zur Pause bei je sechs Treffern, während andere die Show übernahmen.

Was jetzt auf dem Spiel steht

Entschieden ist die Partie trotz des deutlichen Zwischenstands noch nicht, auch wenn die Ausgangslage kaum klarer sein könnte. England nahm einen komfortablen Vorsprung mit in den zweiten Durchgang. Frankreich dagegen brauchte nach dem Seitenwechsel eine Aufholjagd, wie sie bei einer Weltmeisterschaft nur den wenigsten je gelungen ist.

Bleibt die Frage, ob die Franzosen in Durchgang zwei noch einmal herankommen oder England eiskalt nachlegt. Die Antworten fallen in den zweiten 45 Minuten. Für England winkt derweil ein versöhnlicher Abschluss eines Turniers, das im Halbfinale so bitter endete. Und der Goldene Schuh? Der wird ohnehin erst am Sonntagabend vergeben.

Quellen

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